Johnson siegt auch im All Star Race

Sprint All-Star Race

Vor einer Woche konnte Jimmie Johnson (Hendrick Chevrolet) mit dem Sieg in Darlington eine für ihn lange sieglose Serie abschliessen. Nur eine Woche später hat er nun das All Star Race in Charlotte gewonnen und sich damit auch das Preisgeld von einer Million Dollar gesichert.

Es ist dies bereits sein dritter Sieg in einem All Star Race. Damit zieht er in der ewigen Bestenliste mit Dale Earnhardt Sr. und Jeff Gordon gleich.

Im entscheidenden Schlusssegment über 10 Runden konnte sich der fünfache Champion gegen den jungen Brad Keselowski (Penske Dodge) durchsetzen. Auf seiner Ehrenrunde lud er auch noch seinen Boss Rick Hendrick auf. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und nahm auf der Fahrertür des Chevy Platz und genoss die Fahrt zur Vicotroy Lane.

In diesem Jahr kam zum ersten Mal das neue Format zur Anwendung. Insgesamt fünf Segmente waren zu absolvieren. Die ersten vier über je 20 Runden und das fünfte und letzte über 10 Runden. Die ersten vier Segmente wurden von Jimmie Johnson, Mat Kenseth (Roush Ford), Brad Keselowsky und Dale Earnhardt jr. gewonnen. Diese vier Fahrer hatten von dem letzten Segment den Vorteil, dass sie auf den ersten vier Positionen den letzten Boxenstopp in Angriff nehmen konnten. Jimmie Johnson kam am schnellsten wieder aus der Boxengasse, knapp vor Matt Kenseth und Brad Keselowski. Beim folgenden restart setzte sich JJ durch, Kenseth musste Brad Keselowski passieren lassen. In der folge konnte Keselowski dem Chevi mit der Nr. 48 folgen, hatte aber keine Chance mehr diesen zu überholen. Keselowski brachte Rang zwei sicher vor Matt Kenseth ins Ziel.

Polesitter Kyle Busch (Gibbs Toyota) spielte nur zu beginn des Rennens eine Rolle, blieb dann aber mehrheitlich unauffällig und wurde vierter vor dem Showdown-Sieger Dale Earnhardt jr. (Hendrick Chevrolet) Der über das Fan-Voting ins Feld gelangte Ex-Champion Bobby Labonte(JTG Toyota) kam nur auf Rang 19. Vorjahressieger Carl Edwards (Roush Ford) fiel früh mit einem Motorschaden aus und wurde 23. Sein Teamkollege Greg Biffle (Roush Ford) ereilte das selbe Schicksal. Dies waren auch die beiden einzigen Ausfällt, das All Star Race ging äusserst Diszipliniert über die Bühne.

Jimmie Johnson holt 200. Hendrick Sieg

Bojangles' Southern 500

Jimmie Johnson holt in Darlington den 200. Sieg für das Hendrick Team und beendet somit die 7 monatige Durstrecke des erfolgsverwöhnten Chevrolet Teams.

Nach einer für die „Lady in Black“ ungewöhnlich ruhigen ersten Rennhälfte ging es im zweiten Teil des Rennens drunter und drüber und eine Gelbphase jagte die andere. Um den Sieg kämpften die zwei Dominatoren der letzten 7 Jahre: Jimmie Johnson und Tony Stewart. Jimmie Johnson musste schon früh Anfangen Sprit zu sparen, doch Tony Stewart kam im Kunden-Chevrolet von Hendrick nicht JJ vorbei. Beim letzten Restart zum Green-White-Checkered schliesslich kam er nicht richtig vom Fleck und musste noch Denny Hamlin ziehen lassen. In der letzten Kurve schliesslich war dann auch bei Smoke ende Feuer und ohne Benzindruck schaffte er noch den dritten Platz.

Weiter im Pech befindet sich Jeff Gordon. Unglaubliche drei Plattfüsse fasste der sechsfache Darlington Sieger. Die 24 bis zum ersten Plattfuss immer in den Top Ten. Gordon kam nicht über den 35. Rang hinaus und liegt in der Gesamtwertung weit abgeschlagen auf dem 24. Rang. Die Chase Qualifikation rückt damit in weite Ferne.

Videos Aaron’s 499 in Talladega

Aaron’s 499 / Talladega – Zusammenfassung

Brad Keselowski holt den Sieg in Talladega

Brad Keselowski gewinnt in Talladega

Brad Keselowski holt sich in Talladega seinen zweiten Saisonsieg. Er gewinnt ein in der Schlussphase chaotisches Rennen mit zwei Wagenlängen Vorsprung auf Kyle Busch. Dahinter gab es eine knappe Entscheidung um die folgenden Plätze. Matt Kenseth setzte sich dabei gegen Kasey Kahne, Greg Biffle und Clint Bowyer durch.

Insgesamt verlief das Restrictor-Plate-Rennen auf dem Superspeedway in Talladega ruhig – jedenfalls in den ersten 140 Runden. Nur eine Gelbphase unterbrach das Rennen. In den letzten 48 der Total 188 Runden krachte es dann aber gleich vier mal.

Im ersten Big One in Runde 140 erwischte es Fahrer wie Carl Edwards (Roush Ford), Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi Chevrolet, Martin Truex jr. (Waltrip Toyota) und Polesitter Jeff Gordon (Hendrick Chevrolet). Der weiterhin Glücklose Gordon meinte nach dem Crash: „Ich dachte schon ich wäre durch, da hat mich Martin noch erwischt. Das passt absolut ins Bild, wie unsere Saison bisher verlaufen ist. Es ist einfach eines der bizarrsten Jahre, die dieses Team je durchmachen musste.”

Gordons Teamkollegen konnten den 200. Sieg für Hendrick ebenfalls nicht nach Hause holen. Jimmie Johnson musste schon nach rund einem drittel des Rennens den Wagen mit einer defekten Oelpumpe parkieren. Kasey Kahne und Dale Earnhardt jr. schafften es ins Ziel, konnten jedoch nicht um den Sieg mitfahren. Kahne wurde guter 4. , Earnhardt jr. 9.

In Runde 184 dann der zweite Big One, der aussichtsreiche Piloten wie Michael Waltrip (Waltrip Toyota), Kevin Harvick (Childress Chevrolet), Tony Stewart (Stewart/Haas Chevrolet), A.J. Almendinger (Penske Dodge) und Denny Hamlin (Gibbs Toyota) aus dem Rennen um den Sieg warf. Ausgelöst wurde das ganze von Almendinger, der nach einer Berührung von Denny Hamlin den Wagen nicht mehr unter Kontrolle brachte.

Es kam zum Green-White-Checkered Finish dem sich Brad Keselowski durchzusetzen vermochte.

Nationwide: Aaron’s 299 an Joey Logano

Joey Logano fängt auf der Zielgeraden Kyle Busch noch ab und gewinnt das Aaron’s 299 in Talladega. Auf Rang drei schafft es Ricky Stenhouse jr., der vierte Rang geht an den Rookie Cole Whitt.

Ueberschattet wird das Rennen von einem schweren Unfall kurz vor Schluss. Eric McClure muss aus dem Auto befreit werden und wurde in ein Spital in Birmingham geflogen. Naehere Angaben zu seinem Gesundheitszustand konnten noch nicht gemacht werden.

– UPDATE FOLGT –

Talladega: Jeff Gordon in Pole

Jeff Gordon holt 71. Pole

Jeff Gordon hat sich die Pole in Talladega gesichert. Der Hendrick Pilot schaffte als einziger eine Zeit unter 50 Sekunden auf dem 2,66 Meilen-Oval. Gordon wird das Rennen vor A.J. Almendinger, Marcos Ambrose und Aric Almirola in Angriff nehmen.

Es ist Gordons 71 Pole Position in seiner Karriere, was Rang drei in der ewigen Bestenliste einbringt. Bemerkenswert ist aber, dass Gordon nun seit 20 Jahren in jeder Saison mindestens eine Pole geholt hat.

Crewchiefwechsel bei der Nr. 43

Mike Ford ist ab sofort neuer Crewchief beim Petty Motorsports Car mit der Nummer 43. Ziel ist es, die berühmte 43 mit Aric Almirola am Steuer in den Chase zu bringen. Ein durchaus schwieriges unterfangen, findet sich das Team doch momentan auf Rang 24 in der Gesamtwertung wieder.

Mike Ford betreute 6 Jahre lang die Nr. 11 bei Joe Gibbs Racing und führte Denny Hamlin 2010 zum Vizemeister-Titel. Ende 2011 wurde er dort jedoch durch Darian Grubb von Stewart/Haas Racing abgelöst.

Richmond bleibt im Besitz von Kyle Busch

Kyle Busch schaffte es dank einer späten Gelbphase das Frühjahresrennen in Richmond zum vierten Mal in Serie zu gewinnen und machte sich damit ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk.

Lange sah es nach einem Sieg von Tony Stewart aus. Der Champion führte das Rennen kurz vor Schluss souverän an, als nach 386 von 400 Runden wegen „Trümmerteilen“ auf der Strecke eine Gelbphase ausgelöst wurde. Das Team von Kyle Busch legte daraufhin den schnellsten Boxenstopp hin, Tony Stewarts Crew hingegen patzte. Somit konnte Kyle Busch als erster die Boxengasse verlassen.

Im darauffolgenden Restart lies er dann nichts mehr anbrennen und behielt die Führung. Tony Stewart zeigte wie den ganzen Abend schon einen sehr schlechten Restart und wurde gar noch von Dale Earnhardt jr. überholt. Earnhardt griff daraufhin noch Busch an, hatte schliesslich aber keine Chance mehr.

Hinter Tony Stewart und dem viertplatzierten Denny Hamlin kamen die beiden Hendrick-Piloten Kasey Kahne und Jimmie Johnson ins Ziel. Johnson vergab einen möglichen Sieg in Runde 311 an den Boxen. Ein Crewmitglied liess das ausgewechselte Rad zur Boxenmauer zurückrollen, was verboten ist (es muss kontrolliert zurückgebracht werden). Im folgenden Restart musste JJ das Rennen von ganz hinten in Angriff nehmen.

Carl Edwards dominierte die erste Hälfte des Rennens. Nach 210 Führungsrunden kam es jedoch zu einem Missverständnis mit seinem Spotter. Edwards glaubte in Führung zu liegen und querte die Startlinie beim Restart als erster vor dem eigentlich in Führung liegenden Tony Stewart. Edwards fasste eine Durchfahrtstrafe und verlor viele Plätze. Schluss endlich konnte er sich noch auf den 10. Platz vorarbeiten.

Ebenfalls nicht zu überzeugen wusste Martin Truex jr., dem es nur zum 25. Platz reichte. Weiter im Pech auch Jeff Gordon. Er musste schon früh mit einem Plattfuss an die Box und verlor dadurch 2 Runden. Platz 21 war es am Schluss. Langsam aber sicher muss sich Gordon Sorgen um die Qualifikation für den Chase machen, liegt er im Gesamtklassement auf Rang 17. schon 56 Punkte hinter dem letzten Chase Platz zurück.

Denny Hamlin holt sich Kansas-Sieg

Denny Hamlin (Gibbs Toyota) holt sich in Kansas seinen zweiten Saisonsieg. Zu beginn wurde das Rennen vom Pole-Sitter A.J. Almendinger (Penske Dodge) dominiert. Doch nach 44 Führungsrunden war für ihn Schluss, im weiteren Rennverlauf hatte er mit Motorenproblemen zu kämpfen und er spielte keine Rolle mir im Rennen. Nun war die Reihe an Martin Truex jr. Er dominierte das Rennen fortan und drehte an der Spitze einsam seine Runden. Insgesamt lag er 173 von 267 Runden an der Spitze. Dahinter wechselten sich die Verfolger regelmässig ab. Doch beim vierten und letzten Boxenstopp erwischte Truex einen schlechten Satz Reifen und hatte von da an mit einem starken übersteuern zu kämpfen. Zudem kam Denny Hamlin Gibbs Toyota) eine Runde früher zum Wechsel rein. Dies ermöglichte ihm, zu Truex aufzuschliessen und dank den besseren Reifen auch an ihm vorbeizuziehen. Schnell holte er sich über eine Sekunde Vorsprung raus. Doch Truex gab nicht auf und konnte den Abstand wieder halbieren. Drei Runden vor Schluss setzte er dann zu einem verzweifelten Ueberholversuch an. Mit einem sogenannt Bomb-Dive versuchte er die Führung zurückzuholen. Er schaffte es auch neben Hamlin zu kommen. Doch im Kurvenausgang stand der Toyotafahrer quer und Hamlin konnte wieder einige Wagenlängen davonziehen. Ein gleiches Manöver in der letzten Runde endete mit dem selben Resultat. Dahinter fuhr Jimmie Johnson (Hendrick Chevrolet) auf den dritten Platz.

Hendrick muss also weiterhin auf seinen 200. Sieg warten. Mit Dale Earnhardt jr. (7.) und Kasey Kahne (8.) kamen drei Hendrickpiloten in die Top Ten. Einzig Jeff Gordon war wieder vom Pech verfolgt. Er zeigte ein gutes Rennen, hatte sich schon bald von seinem 21. Startplatz in die Top 10 verbessert. Dann bekam er aber auch Motorprobleme und war nur noch mit 7 Zylindern unterwegs. Rang 21 mit 3 Runden Rückstand war die Folge.

Punkteleader Greg Biffle (Roush Chevrolet)fuhr ein gutes aber unauffälliges Rennen (5.) und verteidigte seine Führung im Gesamtklassement.

Texas, Samsung Mobile 500 an Greg Biffle

Greg Biffle (Roush Ford) holt sich in Texas seinen ersten Saisonsieg. Nach 49 sieglosen Rennen hat es „The Biff“ wieder mal geschafft ein Rennen zu gewinnen. Somit bestätigt er seinen sehr starken Saisonbeginn nun auch in der Victory Lane. Das Samsung Mobile 500 ging über überraschend ereignislose 334 Runden und war geprägt von langen Green-Flag-Runs (nur zwei Gelbphasen). Greg Biffle ging 31 Runden vor Schluss am sehr stark fahrenden Jimmie Johnson (Hendrick Chevrolet) vorbei und lies diesen sogleich stehen. Mit 3 Sekunden Vorsprung siegte er überlegen.

Damit vermieste er einmal mehr die Hendrick Party. Das Team versucht nun schon seit einigen Rennen, endlich den Jubiläumssieg Nr. 200 einzufahren. Lange sah es danach aus, dass es in Texas gelingen würde. Alle Hendrickfahrer waren sehr stark unterwegs und schafften es in die Top 10. Hinter Greg Biffle, Jimmie Johnson und Mark Martin (Waltrip Toyota) erreichte Jeff Gordon (Hendrick Chevrolet) endlich seine erste Top 5 Klassierung der Saison. Kasey Kahne (Hendrick Chevrolet) als 7. und Dale Earnhardt jr. (Hendrick Chevrolet) als 10. rundeten das Top-Ergebniss ab.

In der Gesamtwertung baute Greg Biffle natürlich seine Führung aus, liegt nun 19 Punkte vor dem neuen zweiten Matt Kenseth, der Dale Earnhardt jr. überholte.

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