Archiv für Mai 2008
Kasey Kahne gewinnt All Star Race
Ueberraschung beim All Star Race in Charlotte: Kasey Kahne gewinnt das Rennen. Kahne war nur dank der Fanwahl dabei. Beim Showdown vor dem Hauptrennen belegte er lediglich den 5. Platz und wäre deshalb nicht startberechtigt gewesen. Er wollte sich schon auf den Weg machen, um sich das Rennen vor dem TV anzuschauen, als ihn die Botschaft erreichte, er habe die Fanwahl gewonnen.
Dank einem gewagten Boxenstopp vor dem letzten Quarter des Rennens konnte sich Kahne in eine günstige Position bringen. Das Team entschied sich nähmlich, keine neuen Reifen aufzuziehen, was ihm natürlich einige Sekunden gebracht hat.
Nach einigen Runden in diesem letzten Teil übernahm er die Spitze und lieferte sich zuerst ein heisses Rad an Rad Duell mit Greg Biffle, der aber nicht an ihm vorbeikam und zum Schluss klar geschlagen wurde. Hinter Biffle erreichte Matt Kenseth den dritten Rang, Jimmie Johnson wurde vierter und Tony Stewart fünfter.
Kyle Bush, aus der Pole gestartet, war an diesem Tag weniger Glück beschert. Er führte während dem ganzen ersten Viertel das Rennen klar an, auch im zweiten Viertel war er in Führung, als sein Motor das zeitliche segnete und er immer weiter zurückfiel. Beim Unterbruch zur Rennhälfte entschied das Team schliesslich, dass es keinen Sinn mehr macht, weiterzufahren.
Kasey Kahne ist nicht nur der erste Fahrer, der dank der Fanwahl am Rennen teilnahm und es auch gewann, er bescherte Dodge auch den ersten Sieg in diesem prestigeträchtigen Rennen.
Gratulation an Kahne zum grossartigen Sieg (und zur 1 Million Preisgeld natürlich auch)!
Wie funktioniert das All Star Race
Das All Star Race ist total verschieden von den anderen Rennen. Dieses Jahr führt es über 100 Runden, aufgeteilt in vier Teile zu je 25 Runden. Gestartet wird nach der Rangordnung der Quali. Nach 25 Runden folgt eine Gelbphase. Die Teams können einen Boxenstopp einlegen, verlieren dadurch aber ihre Position im Rennen. Bei Rennhälfte, also nach weiteren 25 Runden, wird das Rennen für 10 Minuten unterbrochen. Die Teams legen einen Boxenstopp ein, behalten dabei aber ihre Positionen bei Rennunterbruch. Nach den dritten 25 Runden folgt wieder eine Gelbphase, die Teams müssen jetzt aber einen Boxenstopp einlegen und zwei Räder wechseln. Dabei geht es um die Positionen für das weitere Rennen. Wer einen schnellen Boxenstopp hinlegt, kann ein paar Positionen gewinnen. Auch hier spielen also die Boxencrews wieder eine grosse Rolle. Nach 100 Runden muss dass Rennen unter weisser Flagge beendet werden.
Kyle Bush holt sich Pole für das All Star Race
Kyle Bush nimmt seine gute Form mit, holt sich die Pole in Charlotte. Bush und der zweitplatzierte Jeff Gordon waren die einzigen Piloten, die über 132 Meilen/h schafften. Dahinter folgen Kurt Bush, Martin Truex jr. und Greg Biffle.
Das Format dieser Quali ist jeweils auch speziell. Es werden 3 Runden gefahren und es muss ein Boxenstopp absolviert werden. Das hebt natürlich auch den Teamcharakter in den Vordergund, was sonst in der Quali nicht der Fall ist.
All-Star Race, Charlotte
Dieses Wochenende geht in Charlotte das All Star Race über die Bühne. Wie jedes Jahr wieder eine Riesenshow für die Zuschauer. Für die Fahrer geht es dabei nicht um Punkte, sondern um eine Prämie von 1′000′000 USD. Am All Star Race kann jedoch nicht jeder Fahrer mitmachen. Qualifiziert sind die Fahrer/Fahrzeug-Nr. die in der laufenden oder der vorhergegangenen Saison ein Rennen gewinnen konnten. Zusätzlich sind die Champions der letzten 10 Jahre startberechtigt und alle Fahrer die ein All Star Race der vorangegangenen Jahre gewonnen haben. Der erste und der zweite aus dem Sprint Open (ein vorhergehendes Qualifikationsrennen) starten vom Schluss des Feldes, genau wie der Sieger des Fanvotes auf nascar.com.
Die Fahrer die sich mit einem Sieg qualifizierten:
Kevin Harvick (#29) 18. Februar 2007, Daytona 500
Matt Kenseth (#17) 25. Februar 2007, Auto Club 500
Jimmie Johnson (#48) 11. März 2007, UAW-DaimlerChrysler 400
Kyle Busch (#18/Sieg geholt in #5) 25. März 2007, Food City 500
Jeff Burton (#31) 8. April 2007, Samsung 500
Jeff Gordon (#24) 21. April 2007, Subway Fresh Fit 500
Casey Mears (#5/Sieg geholt in #25) 27. Mai 2007, Coca-Cola 600
Martin Truex Jr. (#1) 4. Juni 2007, Autism Speaks 400
Carl Edwards (#99) 17. Juni 2007, Citizens Bank 400
Juan Pablo Montoya (#42) 24. Juni 2007, Toyota/Save Mart 350
Denny Hamlin (#11) 1. Juli 2007, Lenox Industrial Tools 300
Jamie McMurray (#26) 7. Juli 2007, Pepsi 400
Tony Stewart (#20) 15. Juli 2007, USG Sheetrock 400
Kurt Busch (#2) 5. August 2007, Pennsylvania 500
Clint Bowyer (#07) 16. September 2007, Sylvania 300
Greg Biffle (#16) 30. September 2007, LifeLock 400
Diese Champions der letzten 10 Jahre (*=bereits durch einen Sieg qualifiziert)
Jeff Gordon * 1997, 1998, 2001
Dale Jarrett 1999
Bobby Labonte 2000
Tony Stewart * 2002, 2005
Matt Kenseth * 2003
Kurt Busch * 2004
Jimmie Johnson * 2006, 2007
Sieger eines früheren All Star Races:
Jeff Gordon * 1997, 2001
Mark Martin 1998, 2005
Dale Earnhardt Jr. 2000
Ryan Newman 2002
Jimmie Johnson * 2003, 2006
Matt Kenseth * 2004
Kevin Harvick * 2007
Das Sprint Cup Open findet vor dem All Star Race statt. Das Fanvote auf nascar.com läuft noch.
Bowyer holt sich Sieg in Richmond
In einem packenden Rennen auf dem Short Track von Richmond ging Clint Bowyer als sieger hervor, vor dem neuen Führenden in der Gesamtwertung Kyle Bush und dem überraschenden Mark Martin. Jeff Gordon führ vom letzten Startplatz (Motor gewechselt) auf den neunten Platz, bleibt aber trotzdem noch 6 Punkte hinter dem 12. Platz in der Gesamtwertung. Pole-Mann Hamlin führte das Rennen lange an, ihm blieb am Schluss aber nur der 24. Rang mit 3 Runden Rückstand.
1. Clint Bowyer Chevrolet
2. Kyle Busch Toyota
3. Mark Martin Chevrolet
4. Tony Stewart Toyota
5. Martin Truex Jr. Chevrolet
6. Ryan Newman Dodge
7. Carl Edwards Ford
8. Kevin Harvick Chevrolet
9. Jeff Gordon Chevrolet
10. Kasey Kahne Dodge