Archiv für März 2009

Der Kampf um Rang 35 geht weiter

Nach dem nächsten Rennen in Bristol werden die garantierten Startplätze für die Rennen neu vergeben. Direkt Qualifiziert sind die ersten 35 Wagen (nicht Fahrer) der Rangliste.  In den ersten fünf Rennen ist noch die Schlussrangliste der Vorsaison massgebend. Auffallend ist, das Mark Martin im Hendrick Chevrolet immer noch auf Rang 34 rumgurkt.

34. Mark Martin 286
35. Aric Almirola 277
36. David Gilliland 276
37. Scott Speed 256
38. Paul Menard 238
39. Regan Smith 206

Kurt Busch verdienter sieger in Atlanta

Das Kobalt 500 in Atlanta hat einen verdienten Sieger hervorgebracht. Mit über 200 Führungsrunden war er der klar dominierende Fahrer.  Insgesamt 11 Gelbphasen machten das Rennen spannend. Nur Jeff Gordon vermochte Kurt Busch einigermassen paroli zu bieten. Kurz vor Schluss sah Kurt Busch bereits wie der sichere Sieger aus, führte er doch Sekunden vor dem Ueberaschenden Brian Vickers und über 4 Sekunden vor Jeff Gordon. Doch ein Reifenplatzer von Robby Gordon brachte 5 Runden vor Schluss die letzte Gelbphase und einen Overdrive.  Die Führenden fahrer machten allesamt einen Boxenstopp, holten neue Reifen und etwas Benzin. Die Entscheidung musste in den letzten zwei zusätzlichen Runden fallen . Carl Edwards kam als erster aus den Boxen, gefolgt von Kurt Busch und Jeff Gordon, Brian Vickers wurde entscheidend zurückgebunden. In der letzten Runde vermochte Kurt Busch an Edwards vorbeizuziehen, Jeff Gordon folgte ihm.

Kein Glück auch diesmal wieder für den aus der Pole-Position startenden Mark Martin. Er vermochte die meiste Zeit vorne mitzuhalten. Ein Reifenplatzer und der darauf folgende Abflug in die Mauer brachten ihm einen undankbaren 31 Rang. Damit bleibt es bei ihm weiterhin sehr knapp die Top 35 nach Bristol zu erreichen. Jimmie Johnson wurde durch eine Strafe wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in der Boxengasse zurückgebunden: Rang 9.

  1.   2 Kurt Busch Dodge
  2.   24 Jeff Gordon Chevrolet
  3.   99 Carl Edwards Ford
  4.   29 Kevin Harvick Chevrolet
  5.   83 Brian Vickers Toyota
  6.   33 Clint Bowyer Chevrolet
  7.   9 Kasey Kahne Dodge
  8.   14 Tony Stewart Chevrolet
  9.   48 Jimmie Johnson Chevrolet
  10.   1 Martin Truex Jr. Chevrolet
  11.   88 Dale Earnhardt Jr. Chevrolet
  12.   17 Matt Kenseth Ford
  13.   11 Denny Hamlin Toyota
  14.   31 Jeff Burton Chevrolet
  15.   26 Jamie McMurray Ford
  16.   07 Casey Mears Chevrolet
  17.   44 A.J. Allmendinger Dodge
  18.   18 Kyle Busch Toyota
  19.   6 David Ragan Ford
  20.   19 Elliott Sadler Dodge
  21.   8 Aric Almirola Chevrolet
  22.   39 Ryan Newman Chevrolet
  23.   12 David Stremme Dodge
  24.   171 David Gilliland Chevrolet
  25.   55 Michael Waltrip Toyota
  26.   7 Robby Gordon Toyota
  27.   42 Juan Montoya Chevrolet
  28.   98 Paul Menard Ford
  29.   John Andretti Chevrolet
  30.   20 Joey Logano * Toyota
  31.   5 Mark Martin Chevrolet
  32.   00 David Reutimann Toyota
  33.   43 Reed Sorenson Dodge
  34.   16 Greg Biffle Ford
  35.   82 Scott Speed *
  36.   21 Bill Elliott Ford
  37.   77 Sam Hornish Jr. Dodge
  38.   47 Marcos Ambrose Toyota
  39.   87 Joe Nemechek Toyota
  40.   96 Bobby Labonte Ford
  41.   66 Dave Blaney Toyota
  42.   28 Travis Kvapil Ford
  43.   09 Mike Bliss Dodge

Meine Favoriten für das Kobalt 500 in Atlanta

Carl Edwards - Der Vizechampion hat ein starkes Training gezeigt, ich erwarte in in den Top fünf.

Mark Martin - Der Pole-Sitter muss endlich ein Rennen durchbringen und seine starken Trainingszeiten bestätigen. Heute wirds gelingen.

Kurt Busch - Auch er mit starken Trainingszeiten und starken ersten Rennen. Auch heute reichts unter die Top five.

Jeff Gordon - Trotz dem 16. Platz wird er auch heute wieder ganz vorne mitmischen.

Kyle Busch - Stark wie immer, ein Top-Favorit.

Mark Martin in Atlanta auf der Pole

Altstar Mark Martin(50, Hendrick Chevrolet) hat in Atlanta die Pole erobert. Er ist damit erst der zweite Fahrer in der NASCAR-Geschichte, der dies mit über 50 Jahren schaffte. Er schlug den zweitplatzierten Kurt Busch (Penske Dodge) klar, knapp dahinter ein weiterer Routinier mit J. McMurray (Roush Ford) und auf die vier schaffte es schliesslich J. Montoya (Earnhardt-Ganassi Chevrolet).

  1.  5 M. Martin Chevrolet Hendrick
  2.   2 K. Busch Dodge Penske
  3.   26 J. McMurray Ford Roush
  4.   42 J. Montoya Chevrolet EGR
  5.   16 G. Biffle Ford Roush
  6.   11 D. Hamlin Toyota Gibbs
  7.   48 J. Johnson Chevrolet Hendrick
  8.   187 J. Nemechek Toyota Nemco
  9.   18 K. Busch Toyota Gibbs
  10.   29 K. Harvick Chevrolet Richard Childress
  11.   14 T. Stewart Chevrolet SHR
  12.   39 R. Newman Chevrolet SHR
  13.   9 K. Kahne Dodge RPM
  14.   19 E. Sadler Dodge RPM
  15.   31 J. Burton Chevrolet Richard Childress
  16.   24 J. Gordon Chevrolet Hendrick
  17.   83 B. Vickers Toyota Red Bull
  18.   00 D. Reutimann Toyota MWR
  19.   7 R. Gordon Toyota RGR
  20.   88 D. Earnhardt Jun. Chevrolet Hendrick
  21.   33 C. Bowyer Chevrolet Richard Childress
  22.   28 T. Kvapil Ford Robert Yates
  23.   1 M. Truex Jun. Chevrolet EGR
  24.   55 M. Waltrip Toyota MWR
  25.   07 C. Mears Chevrolet Richard Childress
  26.   82 S. Speed Toyota Red Bull
  27.   66 D. Blaney Toyota Prism
  28.   12 D. Stremme Dodge Penske
  29.   99 C. Edwards Ford Roush
  30.   17 M. Kenseth Ford Roush
  31.   171 D. Gilliland Chevrolet TRG
  32.   43 R. Sorenson Dodge RPM
  33.   98 P. Menard Ford Robert Yates
  34.   47 M. Ambrose Toyota JTG
  35.   21 B. Elliott Ford Wood
  36.   77 S. Hornish Jun. Dodge Penske
  37.   8 A. Almirola Chevrolet EGR
  38.   44 A. Allmendinger Dodge RPM
  39.   6 D. Ragan Ford Roush 1
  40.   96 B. Labonte Ford Robert Yates
  41.   34 J. Andretti Chevrolet EGR
  42.   20 J. Logano Toyota Gibbs
  43.   09 M. Bliss Chevrolet Phoenix

Nicht ins Hauptrennen geschafft haben es: T. Bodine (Germain Toyota), S. Riggs (TBR Toyota), J. Mayfield (Mayfield Toyota), G. Bodine (Gunselman Toyota)

Mark Martin gewinnt erstes Training

Mark Martin (Hendrick Chevrolet) hat die erste Trainingssession für sich entscheiden können. Wieder mal ein gutes Training vom Altmeister. Nur wird es langsam Zeit, dass er das auch im Rennen umsetzten kann, sonst wird es langsam eng um den Kampf um Rang 35 im Gesamtklassement. Hinter Martin folgen Kevin Harvick (Childress Chevrolet) und Brian Vickers (Red Bull Toyota).

20000 Führungsrunden für Superstar Jeff Gordon

Jeff Gordon (Hendrick Chevrolet) hat am letzten Wochenende in Las Vegas ein weiteres Jubiläum feiern können: 20′000 Runden in Führung in 547 Rennen. Nicht schlecht, doch Rekord ist das noch lange nicht. Diese Rangliste wird angeführt von der Legende Richard Petty mit uneinholbaren 52′194 Führungsrunden.

Der Kampf um Rang 35

Noch zwei Rennen (Atlanta und Bristol) dann werden die garantierten Startplätze neu vergeben. Dann zählen die Punkte der ersten fünf Saisonrennen, um die 35 Startberechtigten zu ermitteln. Etwas überraschend noch im Kampf um die Top 35 ist Mark Martin im Hendrick-Chevrolet, auch das neuen Stewart-Haas Team mit Ryan Newman würde sich wohl lieber weiter vorne sehen.

 Der Kampf um die Top 35:

33.   39 Stewart-Haas-Chevrolet (Ryan Newman) - 222 Punkte
34.     5 Hendrick-Chevrolet (Mark Martin) - 211
35.   78 Furniture-Row-Chevrolet (Regan Smith) - 206
36.   71 TRG-Chevrolet (David Gilliland) - 204
37.   82 Red-Bull-Toyota (Scott Speed) - 198

Resultate Las Vegas / Shelby 427

  1. 18 K. Busch Toyota Gibbs
  2. 33 C. Bowyer Chevrolet Richard Childress
  3. 31 J. Burton Chevrolet Richard Childress
  4. 00 D. Reutimann Toyota MWR
  5. 96 B. Labonte Ford Robert Yates
  6. 24 J. Gordon Chevrolet Hendrick
  7. 16 G. Biffle Ford Roush
  8. 83 B. Vickers Toyota Red Bull
  9. 26 J. McMurray Ford Roush
  10. 88 D. Earnhardt Jun. Chevrolet Hendrick
  11. 9 K. Kahne Dodge RPM
  12. 29 K. Harvick Chevrolet Richard Childress
  13. 20 J. Logano Toyota Gibbs
  14. 71 D. Gilliland Chevrolet TRG
  15. 7 R. Gordon Toyota RGR
  16. 77 S. Hornish Jun. Dodge Penske
  17. 99 C. Edwards Ford Roush
  18. 12 D. Stremme Dodge Penske
  19. 78 R. Smith Chevrolet Furniture Row
  20. 47 M. Ambrose Toyota JTG
  21. 82 S. Speed Toyota Red Bull
  22. 11 D. Hamlin Toyota Gibbs
  23. 2 K. Busch Dodge Penske
  24. 48 J. Johnson Chevrolet Hendrick
  25. 39 R. Newman Chevrolet SHR
  26. 14 T. Stewart Chevrolet SHR
  27. 55 M. Waltrip Toyota MWR
  28. 34 J. Andretti Chevrolet EGR
  29. 19 E. Sadler Dodge RPM
  30. 07 C. Mears Chevrolet Richard Childress
  31. 42 J. Montoya Chevrolet EGR
  32. 1 M. Truex Jun. Chevrolet EGR
  33. 44 A. Allmendinger Dodge RPM
  34. 43 R. Sorenson Dodge RPM
  35. 98 P. Menard Ford Robert Yates
  36. 13 M. Papis Toyota Germain
  37. 64 T. Bodine Toyota Gunselman
  38. 25 B. Keselowski Chevrolet Hendrick
  39. 8 A. Almirola Chevrolet EGR
  40. 5 M. Martin Chevrolet Hendrick
  41. 87 J. Nemechek Toyota Nemco
  42. 6 D. Ragan Ford Roush
  43. 17 M. Kenseth Ford Roush

Shelby 427 in Las Vegas an Kyle Busch

Kyle Busch ist der grosse Gewinner in seiner Heimatstadt Las Vegas. Nachdem er schon in der Quali die Bestzeit erziehlt hatte, dann aber wegen eines Motorenwechsels ganz hinten im Feld starten musste, gewann er auch das Hauptrennen des Wochenendes in überzeugender Manier. Er konnte sich suksessive durch das Feld arbeiten und erschien bereits bei Rennhälfte in den Top Ten.  In der 18. Runde schliesslich hatten sich die Childress Fahrer Jeff Burton und Clint Bowyer nach einem Restart etwas vom Feld abgesetzt, nur Kyle Busch vermochte ihnen in dieser Phase zu folgen. Zwei Runden später hatte sich der jüngere der Busch-Brüder beide geschnappt und liess sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Kyles älterer Bruder Kurt, auch ein Favorit für das Rennen, vermochte seine guten Trainingsresultate nicht umzusetzen. Mit Triebwerksproblemen kämpfend fuhr nach einem guten Start ein unauffälliges Rennen und klassierte sich im Mittelfeld.

Das Rennen von Topfavorit Jimmie Johnson glich dem vor einer Woche in Fontana. In der ersten Rennhälfte schien der Kalifornier unschlagbar, dominierte das gesamte Feld. Doch dann vermischten sich eigene Fehler mit Pech und aus war der Traum vom ersten Saisonsieg. Erst schrammte Johnson an seiner Boxencrew vorbei und musste zurückgeschoben werden, was wertvolle Zeit kostete und im späteren Rennverlauf kam noch ein Dreher dazu. Schliesslich reichte es dem Champion noch zu Rang 24, was mehr als entäuschend für ihn sein dürfte. Nur wenig anders lief das Rennen seines Teamkollegen Jeff Gordon, nur mit dem Unterschied, dass der Superstar schlussendlich noch einen guten 6. Rang herausfahren konnte. Auch Gordon blieb nicht fehlerlos, noch dazu war es ein ein recht ungewöhnlicher Fehler für so einen routinierten Fahrer. Während einer Phase von Boxenstopps unter grüner Flagge verpasste Gordon die Einfahrt zur Boxengasse. Beim scharfen Bremsmanöver, das die Vorderreifen blockieren liess, wurden seine Gummies stark in mitleidenschaft gezogen. Die Boxengasse verpasste er trotzdem, und nur eine Kurve später explodierte sein linker Vorderreifen und riess zusätzlich noch den halben Kotflügel ab. Glück im Unglück, den dadurch gab es eine Gelbphase und Gordons Wagen konnte an der Box notdürftig mit Klebeband zusammengeflickt werden.

Mitfavorit und Hendrick-Teamkollege Mark Martin verabschiedete sich schon früh wie in Fontana mit einem Motorschaden. 40. Rang.

Die Ueberraschungen des Rennens: Alt-Star Terry Labonte im 5. Rang und David Reutimann als 4.

Insgesamt gab es 14 Gelbphasen, was ein neuer Rekord für Las Vegas bedeutet.

Happy Hour geht an Jimmie Johnson

Jimmie Johnson avanciert zum top Favoriten in Las Vegas. Das Abschlusstraining konnte er vor seinem Teamkollegen Jeff Gordon (beide Hendrick Chevrolet) und Sam Hornish jr. (Penske Dodge) gewinnen. Danach folgten gleich die zwei Mitfavoriten Kurt Busch (Penske Dodge) und Mark Martin (Hendrick Chevrolet).

  1. Jimmie Johnson     Chevrolet     Hendrick Motorsports
  2. Jeff Gordon     Chevrolet     Hendrick Motorsports
  3. Sam Hornish jr.     Dodge     Penske Racing
  4. Kurt Busch     Dodge     Penske Racing
  5. Mark Martin     Chevrolet     Hendrick Motorsports
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